· Pressemitteilung für Newssync

Stellungnahme zur Presseanfrage: Dossier über die Gladbecker Tafel

Foto: DRK-Gladbeck/Fabian Ritgen

Nachstehend lesen Sie unsere: Gemeinsame Erklärung von Vorstand und Geschäftsführung des DRK Gladbeck


Guten Tag,

dem DRK Gladbeck ist ein Dossier mit schwerwiegenden Anschuldigungen im Zusammenhang mit der ehrenamtlich organisierten Tafel-Arbeit zugeleitet worden.

Wir nehmen die darin enthaltenen Darstellungen sehr ernst. Eine unabhängige Prüfung der einzelnen Angaben hat bislang noch nicht stattgefunden. Eine inhaltliche Bewertung oder Kommentierung einzelner Vorwürfe ist daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Das Dossier ist nicht über die beim DRK Gladbeck eingerichtete Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz eingegangen. Unmittelbar nach Kenntniserlangung haben wir es an unsere unabhängig tätige und anwaltlich betreute Meldestelle weitergeleitet. Hier werden die erhobenen Anschuldigungen unabhängig von den operativ Verantwortlichen im DRK Gladbeck ergebnisoffen ausgewertet und aufgeklärt.

Aufgrund der Schwere mancher Anschuldigungen und um eine geordnete Prüfung zu ermöglichen, stellen wir den gesamten Betrieb der Tafel Gladbeck vorsorglich ab dem 20. Juli 2026 ein. Die ohnehin vorgesehene Sommerpause wird damit um wenige Tage vorgezogen. Die letzte reguläre Ausgabe wäre für den 23. Juli 2026 vorgesehen gewesen.

Mit dieser vorsorglichen Entscheidung ist weder eine Bestätigung der erhobenen Vorwürfe noch eine Vorwegnahme der Untersuchungsergebnisse verbunden.

Unsere Partner, Spender und zuständigen Institutionen werden schnellstmöglich informiert. Kundinnen und Kunden informieren wir über die Presse sowie über unsere Internetseiten.

Bis zum Abschluss der unabhängigen Prüfung bitten wir um Verständnis, dass wir uns zu einzelnen im Dossier enthaltenen Darstellungen nicht äußern werden.

Vorstand und Geschäftsführung

DRK-KV Gladbeck e.V.