· Pressemitteilung

Tag des Ehrenamts:

DRK-AusbildungszentrumFoto: P.Citoler / DRK

DRK betont zentrale Rolle des Ehrenamts für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Anlässlich des Tag des Ehrenamts (05.12.2025) betont das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Gladbeck e.V.  die gesellschaftliche Relevanz des Ehrenamts und dessen Beitrag für ein demokratisches Gemeinwesen: „Der Blick für Andere, die Unterstützung notleidender Menschen, die Ermöglichung von Teilhabe oder das Eintreten für ein gelingendes Miteinander – alles dies leben unsere Gladbecker Ehrenamtler Tag für Tag. Das Ehrenamt ist eine unerlässliche Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb sprechen wir allen Ehrenamtlichen unseren Dank und die Hochachtung für ihren Einsatz aus“, sagt DRK Vorsitzender Wilhelm Walter und der DRK Vorstand Gladbeck. 

Die aktuellen Erhebungen der Bundesregierung zeigen, dass Engagement über alle Altersstufen hinweg auf einem hohen Niveau stattfindet (36,7% ab einem Alter von 14 Jahren). Bereits Aktive sind zudem bereit, mehr Zeit in ehrenamtlichen Tätigkeiten zu investieren. Genau dieses Potenzial gilt es, aus Sicht des DRK Gladbeck anzuerkennen und zu fördern: „Die Zahlen bilden die Erfahrung ab, die wir in der täglichen Arbeit mit den mehr als 457.000 Ehrenamtlichen, die im DRK aktiv sind, machen dürfen: In unserer Gesellschaft besteht ein hoher Wille zu freiwilligen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Im Zuge aktueller Auseinandersetzungen über die Notwendigkeit einer stärkeren gesellschaftlichen Beteiligung sollten wir uns also auch darüber unterhalten, wie wir diese Einstellung noch stärker Geltung verschaffen können“, so der DRK Vorstand Gladbeck.

Gerade auch mit Blick auf die zu bewältigenden gesellschaftlichen und sicherheitspolitischen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und im sozialen Bereich sieht das DRK Gladbeck die Politik in der Pflicht, geeignete Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu schaffen. Dabei mahnt es die zügige Umsetzung der dafür notwendigen Maßnahmen, wie etwa bundesweit flächendeckende Regelungen zur Gleichstellung von ehrenamtlichen Helfenden der anerkannten Hilfsorganisationen mit Einsatzkräften von THW und Freiwilligen Feuerwehren, eine verlässliche Finanzierung von hauptamtlichen Unterstützungsstrukturen sowie die Bereitstellung von zeitgemäßen Material, an.